»Spiegeltherapie«

1 Tag: Aktivierung der Hand-Armfunktion

Zielgruppe: Ergotherapeuten Physiotherapeuten

Hintergrund:
Die Spiegeltherapie ist eine ergänzende Therapieform, bei der die nicht betroffene Körperseite des Patienten über einen Spiegel beobachtet wird. Die betroffene Seite befindet sich hinter dem Spiegel. So werden dem Patienten die Bewegungsabläufe der nicht betroffenen Seite als die der betroffenen Extremität dargestellt.
Die Spiegeltherapie, die auf die Bedürfnisse von Patienten mit Halbseitenlähmung (Hemiparese, Hemiplegie) zugeschnitten ist, existiert seit 1999. Ein Ziel ist die Aktivierung der betroffenen Körperhälfte. Dabei wird im Gehirn die Illusion geweckt, dass die betroffene Seite sich ebenso bewegt wie die andere Körperhälfte. Des Weiteren kann über die konkrete Vorstellung, dass sich z. B. der schwächere Arm wieder
(besser) bewegt, eine Veränderung im Gehirn hervorgerufen werden ( DGNR 2015,
http://www.ergotherapie-schmerztherapie-aurich.de/ 06.03.2018).

Inhalte:
Neurophysiologische Mechanismen des Learning non use
Evidenzen zur Spiegeltherapie
Indikationen zur Spiegeltherapie
Kennenlernen der wichtigsten Basisübungen zur Spiegeltherapie (praktische Arbeit mit dem Spiegel)
Ein- und Ausschlusskriterien zur Spiegeltherapie
Lernkompezenz:
Theoretische neurophysiologische Kenntnisse über die Entstehung von Learning non use im ZNS
Theoretische, neurophysiologische Kenntnisse über die Wirkungsweise der Spiegeltherapie
Die Fähigkeit die Basisübungen der Spiegeltherapie mit den eigenen Patienten umzusetzen
Zu wissen, bei welchen Patienten Spiegeltherapie zur Anwendung kommen kann

8 UE = 8 Forbildungspunkte

Methoden:
Während des Tages finden Methoden zum Lern- und Wissenstransfer für die Gruppe statt. Die Lehrmethoden sind ein Mixing zwischen Vortrag, Gruppenarbeit und selbstgesteuertem Lernen.

SEMINARLEITUNG:

Sabine Lamprecht, MSc Neurorehabilitation Physiotherapeutin

Max. Teilnehmerzahl    
Unterrichtseinheiten    
Kosten    209,- EUR

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